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Chirurgie
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Tiermedizin immer
mehr dem humanmedizinischen Standart angepasst. Vorbei
sind die Zeiten wo nur kleinere Eingriffe durchgeführt
werden konnten. Durch moderne Narkosetechniken ist es
möglich geworden auch aufwendige Operationen risikoarm
durchzuführen. Dies setzt nicht nur die Technik aus
der Humanmedizin voraus sondern, zumindest im Operationsbereich,
auch einen ähnlichen Hygienestandart.
Eine der für den empfindlichen Patient Pferd innovativste
und nützlichste neue Technik ist die minimalinvasive
Chirurgie ("Schlüssellochchirurgie") in
Form von Arthroskopie und Laparoskopie. Dabei ist es möglich
mit Optiken die Bauchhöhle (Laparoskopie) und Gelenke
(Arthroskopie) zu untersuchen und unter Sichtkontrolle
zu operieren. Insbesondere "Chips" (OCD) konnen
risikoarm entfernt werden bevor sie größere
Schäden in den Gelenken anzurichten. Aber auch andere
Operationen sind durch die neuen Standarts deutlich risikoärmer
geworden. Narkosen ermöglichen ein schnelleres, sauberes
und für das Pferd schonendes Arbeiten. Dadurch bleiben
keine "schlechten Erinnerungen" durch Zwangsmaßnahmen,
die Verletzungsgefahr für Mensch und Tier wird reduziert
und durch das saubere Arbeiten kann der Antibiotikaeinsatz
auf ein Minimum reduziert werden. |
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